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Eine Loch. Ein Loch in eine andere Welt. In eine Welt in der ich sein kann. Wie lange schaffe ich das noch? Ich weiß es nicht, ich möchte es nicht wissen. Ich möchte weg. Weit weg! Nur ist weit weg nicht weit weg genug.

Ich möchte nur für mich sein, ich möchte sein wie ich bin und mich nicht rechtfertigen. Kann das so schwer sein? Dieses Spiel ist schlecht.

Bereust Du es? Nein.

Hast Du ein schlechtes Gewissen? Nein.

Liebst Du ihn? Nein.

Öffne dich Boden und verschlucke mich. Begrabe mich tief in Deinem Inneren, irgendwo zwischen Fossilien und Dreck. Nehme mir die Luft zum atmen. Halte mich fest. Erdrücke mich. Zerdrücke mich.               

Laß es aufhören...bitte

Kann ich es aufhören lassen? Ja, eigentlich kann ich das sehr wohl. Doch in meiner Brust springt mein Herz gegen eine Wand und droht irgendwann zu zerplatzen.

Wie soll ich mich zu Hause verhalten? Meinen Freunden gegenüber? Ein Satz und die Luft war aufgeladen. Ich weiß das er es spührt...Ich fühle es. Ich habe das Gefühl es steht in unsichtbaren Buchstaben auf meinem ganzen Körper und jeder kann es lesen. Wie kann ich wieder sehen ohne alles anders zu sehen? Wie sehe ich meinen Bereich wieder mit den Augen einer Frau die in ihrer Welt nicht ganz glücklich war aber ohne diesen Wunsch alles hinter sich zu lassen?

Wie kann ich wieder so sein wie ich war? Sicherlich gar nicht. Ich kann nicht mehr die gleichen Dinge tun die ich sonst tue ohne dabei anders zu denken. Ich hasse mich dafür. Ich bin schlecht nur weil ich lebe. Ich bin schlecht weil ich meinen Mann anlüge, weil ich ihn betrüge...Mit dieser Sünde muß ich nun leben. So lange bis es zu ende ist. Doch wie geht es zu ende? Wie kann man das Leben eines Menschen friedvoll zerstören? Gar nicht. Egal wie, egal wann, egal wo. Es bleibt der Stoß ins Herz der alles zerstört woran der andere geglaubt hat. Sicher waren wir schon einige Male an dem Punkt und mir könnte es egal sein, doch das hat er nicht verdient. Nicht er. Nicht er.

Ich sehe die Bäume und sehe endlich die Blätter. Nicht mehr mein trauriges Leben in dem mir immer etwas fehlte. Ich versuche nicht mehr einen Kompromis zu finden in dem ich immer schlecht abschneide, ich beginne zu leben.

Ich sitz hier und möchte weinen. Weinen um mich leichter zu fühlen, um irgendwo Erlösung zu finden. Doch es geht nicht. Ich breche nicht in mich zusammen und weine wie ein kleines Kind. Habe ich keine Berechtigung zu weinen? Sicher nicht.

5.8.12 11:08
 


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